18. November 2016

Matthias Schober

Matthias Schober, im KPJ

Referent für Bildungspolitik der ÖH Med Wien 2013-2015
ehem. Senatsmitglied
ehem. Mitglied der Curriculumkommission Human- & Zahnmedizin
ehem. Mitglied von Berufungs- und Habilkommissionen

Bundesvertretung: zuerst Referat für Studien und MaturantInneberatung, später Referat für Bildungspolitik

Ich heiße Matthias Schober und bin einer der Mitgründer der UFMUW. Meine Arbeit für Studierende hat eigentlich auf der ÖH Bundesvertretung (BV) angefangen. Mit Sarah Schober war ich dort zwei Jahre lang Sachbearbeiter im Referat für Studien- und MaturantInnenberatung. Dort habe ich bei Schulbesuchen vielen hunderten zukünftigen Studierenden bei der Studienwahl geholfen und in Beratungsgesprächen in der ÖH Bundesvertretung bei kleinen und großen Problemen geholfen. Gemeinsam mit Sarah ist mir immer wieder aufgefallen, wie viel Wachstumspotenzial die damalige ÖH an der MedUni noch hätte. Der Knackpunkt war dann die Einführung des KPJ, das war für uns der unmittelbare Auslöser der UFMUW-Gründung. Mit ein paar anderen Freund_innen haben wir dann die UFMUW unter der Schirmherrschaft der Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ) gegründet. Das war eine tolle Erfahrung weil wir tun konnten was wir wollten aber stets unabhängige und erfahrene Menschen um Hilfe bei kleinen und großen Problemen fragen konnte. Parteipolitisch unabhängig aber durchsetzungsstark, mit diesen Idealen haben wir dann den Wahlkampf im Mai 2013 gewonnen und durften die ÖH Med Wien übernehmen. Tja, dann kam die harte Realität der ÖH-Arbeit auch für mich wie eine Keule. Als Referent für Bildungspolitik, Mandatar der Hochschulvertretung, Mitglied im Senat sowie Curricularkommission lag ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit in der Weiterentwicklung des Humanmedizinstudiums. Das war spannend, lehrreich aber auch sehr kräftezehrend und fordernd. Ich konnte in dieser Zeit viel Lernen und einige inspirierende Menschen an der MedUni Wien aber auch an anderen ÖHen kennen lernen. Studierende vertreten und Veränderungen erreichen, das sind extrem langwierige Aufgaben, die sich nur langsam bezahlt machen. Die schrittweisen Erfolge bei der Forderung na
ch einer KPJ-Aufwandsentschädigung, die Teilung der SIP1, die bessere Absolvierbarkeit der Ausbildung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie sind nur einige wenige Beispiele der Bereiche die mir wichtig waren. Derzeit absolviere ich mein KPJ in der Gerichtsmedizin sowie in der plastischen Chirurgie an einer finnischen Uniklinik und erlebe ein gänzlich anderes aber tolles Land. Der UFMUW bin ich immer noch eng verbunden und versuche unseren jungen Kollegen und Kolleginnen so gut ich kann mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Die Hochschulpolitik finde ich noch immer spannend und interessant, aber derzeit beschäftige ich mich hauptsächlich mit dem Lernen der finnischen Sprache.