12. Mai 2016

Florian Pinterits

Florian Pinterits, im KPJ

Seit 2015 im Vorsitzteam der Studienvertretung Humanmedizin
Ehem. Sachbearbeiter im Referat für Studien- & MaturantInnenberatung der ÖH Med Wien
Ehem. Referent im Referat für Studien- & MaturantInnenberatung der ÖH Med Wien
ehem. Senatsmitglied
ehem. Mitglied der Curriculumkommission Humanmedizin
ehem. Mitglied von Berufungs- und Habilkommissionen

Als ich 2013 zur UFMUW und in weiterer Folge zur ÖH Med Wien gekommen bin, war ich anfangs relativ planlos, in welchem Bereich ich mich engagieren wollte, ich wusste nur, dass es einige große Baustellen an der Uni und im Curriculum gab (und noch immer gibt). Auf den ersten Blick war ich von den Aufgabengebieten und Mitsprachemöglichkeiten der ÖH überwältigt und wusste schnell, dass mir das Thema Zugangsbeschränkungen und Erstsemestrigenbetreuung am Herzen liegen. Für mich war und ist es wichtig, den kommerziellen Kursanbietern für den MedAT Paroli zu bieten. Diese Arbeit ist dann in Projekte wie Übungsmöglichkeiten fürs Drahtbiegen, Bereitstellen von Übungsmaterial für viele Testteile und sehr, sehr, sehr viel Beratung gemündet – alles selbstverständlich kostenlos für die StudienwerberInnen. Und weil speziell die MedUni Wien samt ihrem Prüfungswesen, Pflichten und Rechten von Studis so super übersichtlich ist (Cave: Sarkasmus), war es mir ein großes Anliegen den Erstsemestrigen mit Rat und Tat in Form von Uniführungen, Broschüren und Beratung zur Seite zu stehen.
Wenn Studis gröbere Probleme mit der Uni hatten, habe ich in meiner Funktion als ÖH-Mensch immer den Kontakt mit den Vertretern der Uni gesucht und konnte sehr oft (leider nicht immer) eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung finden. Mit der Zeit und meinem zunehmenden Engagement innerhalb der ÖH Med Wien sind mir auch die Probleme von anderen Jahrgängen bewusst geworden, sodass ich mich 2015 zur Wahl zum Studienvertreter habe aufstellen lassen. Als frisch gewählter Studienvertreter habe ich mich dann unter anderem im Senat, der Curriculumkommission, in vielen Blockplanungsteams und sogar im BMWFW (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) für die Interessen der Studierenden eingesetzt – sei es für Übergangsfristen fürs KPJ, den neuen Campus der MedUni Wien, den Fahrtkostenzuschuss für die Tertiale außerhalb von Wien oder als Prüfungsbeisitz bei mündlichen/kommissionellen Prüfungen.
Bei meiner ÖH-Arbeit habe ich immer sehr viel Wert auf Unabhängigkeit gelegt, denn nur so lässt sich eine wortwörtliche Vertretung der Interessen für Studierende betreiben – auch wenn es manchmal länger dauert, bis positive Ergebnisse erzielt und große Projekte umgesetzt sind, ganz nach dem Motto „Gut Ding braucht Weile“.
Zurzeit bin ich im Endspurt vom KPJ, deshalb ist meine aktive Zeit innerhalb der UFMUW und der ÖH Med Wien bald vorbei. Wie bei so vielen anderen auch, muss ich noch meine Diplomarbeit schreiben.